Die ORF Sommergespräche gehen in die nächste Runde. Am Weingut am Reisenberg spricht Simone Stribl mit FPÖ-Obmann Norbert Hofer. Thema wird wohl auch der Wien-Wahlkampf sein, wo Heinz-Christian Strache der FPÖ Stimmen abluchsen will.

„Im Privaten hatte ich schon härtere Zeiten“, so Hofer über das vergangene Jahr der FPÖ. Aber der Alltag als Politiker verlange einem viel ab. Dafür brauche man inneres Feuer. Ob er das auch manchmal nicht verspütze? „Natürlich. Ich bin ja auch nur ein Mensch.“

Hofer gegen Impfpflicht, die gar nicht angedacht ist

Bezüglich der Flucht österreichischer Urlauber aus Kroatien meint Hofer, dass es auch eine partielle Reisewarnung getan hätte. Außerdem stellt er die Behauptung auf, dass 50 Prozent der positiven Corona-Tests in Österreich falsch seien. Auch auf die Anmerkung, dass das Gesundheitsministerium dabei wohl widersprechen würde, bleibt er bei dabei.

Hofer ist nicht gegen die Grippe geimpft, hat dafür aber eine Zeckenschutzimpfung. Warum er sich nicht gegen Corona impfen lassen würde? „Weil das eine persönliche Entscheidung ist.“ Er sei auch gegen eine Impfpflicht. Die ist laut der Bundesregierung auch nicht angedacht. „Ich glaube das alles nicht mehr“, so Hofer. Immerhin sei auch die Maskenpflicht gekommen.

„Bei den Betrieben ist es wichtig zu wissen, dass 100.000 Unternehmen neue Schulden gemacht haben“, so Hofer. Bei den Umsätzen komme es zu großen Einbußen. Er warnt vor einem Pleite-Tsunami und Hunderttausenden Arbeitslosen. Er ist gegen eine allgemeine Maskenpflicht, mit Ausnahme von gefährdeten Bereichen, etwa dem Gesundheitswesen.

 

Quelle: heute.at

Von admin

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